Gesellschaftskritik: Die Relativität von Demokratie und Diktatur
Angewendete Raum-Zeit-Geometrie am Beispiel des AFD - Parteitages 07/2026
Eine wirklich allgemeine Relativitätstheorie sollte auch die Relativität von Demokratie und Diktatur beschreiben können. Beurteilen wir dieses Verhältnis gemäß der Materiestrukturtheorie.
Hier wird keine Parteipolitik für oder gegen die AFD gemacht! Hier findet vor allem eine Analyse der Raumzeiten statt, die in Veröffentlichungen zu entdecken sind.
Folgende Frage stellt sich:
Wenn die AFD regieren würde, besteht dann die im Parteitag angekündigte Demokratie oder ist es Diktatur? Beantworten sie es für sich selbst, nach der folgenden Lektüre:
Gemäß der TvW beinhaltet jede Widerspruchsseite zwingend ihren Gegensatz. Das bedeutet, nicht eindeutig Diktatur ist festzustellen und ebensowenig eindeutig Demokratie. Eine relativistische Betrachtung bedeutet, Jede Demokratie beinhaltet immer auch ein Quentchen Diktatur und umgekehrt, ganz einfach, weil dies eine Materiegesetzmäßigkeit ist. Die Theorie vom Widerspruch beschreibt dieses universelle Weltgesetz
Jeder Widerspruch bildet mit seinem Bestehen, sofort einen Widerspruch zu sich selbst. (siehe da!)
Von mir aus drei Reden (von Frau Weidel, Herrn Höcke und Herrn Chrupalla) erkannte Ergebnisse sind kurz zusammenfaßbar:
- Es werden im Hintergrund, also in abwesenden Parteigremien, bereits politische Leitlinien erarbeiten, für die Zeit, wenn die AFD an die Macht kommt.
- Die AFD rechnet fest mit vorgezogenen Bundestagswahlen
- Die AFD formuliert einen klaren Regierungsanspruch, vor allen anderen Parteien
- Die anderen Parteien werden insgesamt als nicht/nicht mehr regierungsfähig erkannt
- Die AFD sieht sich als einzige wirklich demokratische Partei, weil …, weil sie allein die wahren Interessen der Bürger vertritt.
- Im Wesentlichen werden in den von mir gehörten Reden die Erfolge der zurückliegenden Zeit gefeiert. Wirkliche politische Inhalte einer neuen Politik werden im Detail nicht angesprochen.
- Durch die AFD werden bereits Menschen geschult, wie sie öffentliche Ämter wahrnehmen und inhaltlich gestalten werden.
Die politischen Ziele hatte Frau Dr. Weidel bereits im letzten Wahlkampf in ihrer Rede im Bundestag kurz vor Beendigung des Wahlkampfes, angesagt.
Die Mitgliederanzahl der AFD wurde mit ca. 75 000 angegeben. Sie passen also in ein Stadion, welches 100 000 Zuschauer faßt, hinein. Das war für mich überraschend wenig.
Wenn die AFD in externen Gremien bereits ihre politischen Inhalte festlegt, wie koalitionsfähig ist sie als Partei, welche sich inhaltlich bereits festgelegt hat? Will sie überhaupt noch koalitionsfähig sein?
Wenn die AFD alle anderen Großparteien als nicht regierungsfähig einstuft, würde sie an einer Koalition mit einer dieser Parteien denn überhaupt interessiert sein?
Wenn die AFD an die Macht kommt, wenn die durch die anderen Parteien gebildete Brandmauer einstürzt, wird sie dann eine demokratische Partei sein? Sie wird demokratisch gewählt.
Wie die bestehende Regierungskoalition Diktatur gegen andere politische Parteien ausübt, wird auch die AFD eine Diktatur gegenüber den anderen Parteien ausüben.
Die AFD als Regierungspartei ist eine Verabsolutierung. Sie wird alle anderen Parteien nach unten richten und nur sich selbst nach oben gerichtet sehen.
Damit steht sie nicht mehr gleichberechtigt neben den anderen politischen Parteien, sie stellt sich über die anderen Parteien.
Frage: Tut das die bestehende Regierungskoalition nicht auch und genau so?
Antworten sie selbst!
These: Nur Gott ist der wahre Ratgeber für Regierungspolitik. Eine Regierung sollte Gottes Willen durchsetzen. Aber wie sollte der Mensch bestimmen, was Gott will? Gottes Wille wird im Quantenuniversum gebildet. Und er setzt sich zusammen, aus den Anforderungen aller Menschen, die ihre Interessen im Quantenuniversum manifestieren.
Es ist also nicht gut, wenn die Parteipolitik bereits von Gremien ausgearbeitet wurde, noch ehe die Regierungsverantwortung wahrgenommen werden kann. Gott ist die Wahrheit. Die Wahrheit aber ist veränderlich. Heute erkannte Wahrheiten sind morgen bereits veraltet und haben ihren Wahrheitsgehalt verloren.
Menschen sind mit ihrer Politik grundsätzlich polarisiert. Die AFD kann zwar sagen, daß sie die einzige Partei ist, die die wahren Interessen der Bürger vertritt. Aus materiestrukturellen Gründen kann sie dies jedoch nicht erreichen, weil sie eine Polarität in der Gesellschaft verwirklicht, unabhängig von ihrem Willen.
Es ist der AFD also rein strukturell unmöglich, alleinige Willensvertretung der Bürger zu sein. Sie kann das von sich behaupten, aber die Natur der Sache steht dazu im Widerspruch.
Ein Vergleich ist angesagt: Was unterscheidet die AFD, wenn sie an der Macht wäre, eigentlich von der SED in der DDR. Die SED hat ihre Parteipolitik fertig ausgearbeitet, allen anderen Parteien zwingend vorgegeben. Und sie hat die Diktatur des Proletariats auf ihre Fahnen geschrieben. Nun, die AFD schreibt die Vorherrschaft der Demokratie des Volkes auf nur ihre eigenen Fahnen. Frage: Was tut die AFD besser als die SED? … beantworten sie es selbst!
Die Richtung der Entwicklung
Verschiedene politische Parteien bestehen in einer Gesellschaft. Sie alle sind in einer quantenmechanischen Dimensionsebene auf gleicher Höhe anzusiedeln, unabhängig ihrer Mitgliederzahlen und Bedeutung. Durch die Wahl der Bürger, wird eine Partei oder mehrere Parteien in der Hierarchie über die anderen gehoben, um den aktuellen Weg in die Zukunft zu bestimmen.
Die AFD genießt den besonderen Status, aus dieser Dimensionsebene aller Parteien ausgeschlossen zu sein. Alle Parteien bilden eine Brandmauer. Alle Parteien grenzen die AFD aus der gesellschaftliche Dimension aus. Damit steht die AFD quantenmechanisch dort, wo Gott angesiedelt werden darf. Denn Gott steht auf keiner einzigen Stufe der gesellschaftlichen Hierarchie. Gott steht außerhalb der Gesellschaft und neben ihr. Dreht man diese geometrische Betrachtung um 90 Grad, so steht Gott als alleiniger Chef über allen anderen Menschen, deren hierarchische Struktur vor Gott nun ungültig ist. Alle stehen gleich vor Gott und nur Gott thront über allen.
Diese Stellung Gottes nimmt nun die AFD ein. Im 90 Grad gedrehten Universum, steht die AFD alleinig über allen anderen Menschen. Jedoch verfolgt die AFD weltliche Ziele und mitnichten hat sie die Umsetzung von Gottes Willen auf ihre Fahnen geschrieben!
Wenn nun die AFD an die Macht kommt, dann nimmt sie diese Hierarchie mit sich. Dann steht sie tatsächlich und praktisch, wie Gott über allen Menschen der Gesellschaft. Und genau diese Euphorie der Sonderstellung ist auf dem AFD-Parteitag als Stimmung erfaßbar.
Was würde es denn dringend brauchen, damit die AFD diese Stellung in der Hierarchie ändert. Was müßte geschehen, damit die AFD eine Partei, wie jede andere Partei würde. Was könnte die AFD selbst tun? Und was könnten die anderen Parteien dazu tun?
Was ist eigentlich nun schlimm daran, wenn die AFD in ihrer Gottes-Hierarchie an die Macht kommen würde? Warum sollte denn das schlimm sein? Sie relativiert doch alle Fehler der Regierung, die sie ablöst! Sie negiert alle Fehlstellungen und stellt alles wieder auf die richtigen Füße, nach ihrer parteipolitischen Sicht. Dann ist doch alles gut, oder?
Zeitgeometrisch ist die AFD eine unwidersprochene Regierungspartei und steht über allen anderen Parteien. Sie bewirkt Diktatur im Staat. Sie wird bisher wesentliche staatliche Strukturen dauerhaft ändern. Wer kann ihr in ihrer Macht Einhalt gebieten? Was sollten die AFD-Politiker tun, wenn sie an der Macht sind, um nicht in die parteipolitische Irre zu laufen, in eine Sackgasse, aus der sie positiv nicht wieder herauskommen. Nun sie könnten relativistisch werden. Was aber bedeutet das? Sie würden ihre Politik nicht absolut durchsetzen, sondern fragen, was der politische Gegner möchte und welche Politik die gemeinsame richtige Lösung ist. Sie werden dann genau daß tun, was die gegenwärtigen Parteien ihnen heute versagen. Sie werden ihre politischen Gegner hören und eine dann erst aktuell politische Entscheidung treffen, was im Allgemeinwohl liegt. Was bedeutet dies konkret: Die AFD sollte unparteiisch werden, wenn sie eine gute Volkspartei werden will.
Sie sehen, es geht hier nicht gegen die AFD, sondern es wird hier ein Ratgeber, für eine gute Zukunft der AFD und der Gesellschaft gegeben. Wie sagt aber ein bekanntes Sprichwort: „Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen!“ Die AFD muß natürlich diese meine Ansichten überhaupt nicht teilen. Aber sie darf es tun! Niemand hindert sie daran. Und warum sollte es gut sein, diese meine Ansichten in Augenschein zu nehmen? Es ist gut, wenn die AFD sich eine gute Zukunft schaffen will. Als bereits unschuldig zur verabsolutierten Partei gekürte Organisation von Menschen unterliegt sie dem Weltgesetz, wie alles andere auch. Und das Weltgesetz ist, daß jede Materie, mit dem Eintritt ihres definiten Zustandes, automatisch einen Widerspruch zu sich bildet. So weit können Menschen heute nicht denken, sofern sie die Geometrie der Raum-Zeit nicht bereits kennen. Nur als eine relativistisch determinierte Partei kann die AFD bestehen, hat sie Zukunft, weil sie ihren unversöhnlichen Widerspruch akzeptiert und mit ihm immer wieder zusammen geht. Tut sie das nicht, so bildet sie, mit ihrem Erfolg als Regierungspartei automatisch und von ihrem Willen unabhängig, politische Gegenkräfte, die sie diktatorisch klein halten werden, will. Und sie schafft das aber nicht. Es geschieht der AFD genauso und nicht anders, als wie es den anderen Regierungsparteien bisher erging, als sie ihre unversöhnliche Gegenpartei „Die AFD“ selbst produziert haben. Goethes Zauberlehrling grüßt: „Die ich rief die Geister, wird ich nun nicht los!“ Und die bisherigen Parteien werden sagen: Wir haben doch die AFD überhaupt nicht gerufen! Antwort: Doch, genau das haben sie, denn sie haben ihren politischen Gegner einfach ignoriert und ins Abseits gestellt. Und die später regierende AFD wird sagen, wir können doch keine Gegner haben, weil wir doch alles richtig gemacht haben. Und das wird von der Natur egalisiert werden, denn es bildet sich der Widerspruch zur AFD im selben Moment, in dem sie sich bildet bzw. etabliert. Es ist Naturgesetz! Es ist nicht die Idee und ein Hirngespinst von Herrn Friebel, sondern die ganze Welt ist so aufgebaut! Alles und jedes unterliegt den Widerspruchsgesetzen, denn das ist es, was die Welt in Bewegung hält. Der Widerspruch ist, was die Welt, im Innersten zusammenhält.
Materiestrukturtheoretische Betrachtung:
Um die Relativität von Diktatur und Demokratie noch einmal zu diskutieren, sei gesagt:
Der Widerspruch zwischen Demokratie und Diktatur kann dann aufgehoben werden, wenn er widersprüchlich vereint wird. Wie sollten sie dieses Kauderwelsch verstehen?
Nun einfach, indem bei jeder „gewichtigen Entscheidung“ demokratisch alle Seiten angehört werden, welche Vorschläge und Interessen sie haben, was sie also meinen, welche Lösung sie als absolut gut für auch alle anderen Menschen ansehen. Nach dieser demokratischen gleichberechtigten Anhörung wird gemeinschaftlich entschieden, welche Lösung als Diktat für alle Menschen erlassen wird.
Dieses politische Gremium gab es bereits einmal. Und als es abgeschafft wurde, habe ich mir gewünscht, daß es weiteren Bestand haben sollte, denn es war unübertroffen gut. Dieses parteipolitische Gremium war der „runde Tisch“ der in der Wendezeit in der DDR überall gebildet wurde. Das war und ist noch immer, eine Basisdemokratische Einrichtung. Liebe AFD, wenn sie diese runden Tische in ihr Parteiprogramm einschreiben, sind sie wirklich nicht mehr zu übertreffen, denn dann sind sie als Partei nicht mehr angreifbar, weil es die Partei, die sich für die Rechte der Menschen einsetzt, dann nicht mehr braucht, weil die Menschen dann einfach diese Rechte haben und wahrnehmen!
Glaubenstheorie:
Wenn Jesus sagt: „Liebe deine Feinde!“ so meint er vielleicht:
Du hast keine Feinde, denn nicht nur die AFD, sondern wir alle wollen in unsere gute Zukunft reisen. Deshalb sorgen Sie dafür, daß die Menschen, die einen Gegensatz zu Ihrer Meinung bilden, sich in eine gemeinsam gute Richtung weiterbewegen können. Den politischen Gegner zu bekämpfen, ist die eine Sache, sich mit ihm zu beschäftigen ist die andere Sache. Können die gegenwärtigen Parteien sich nicht für die AFD öffnen, weil sie mit und in sich zu sehr selbst verstrickt sind? Steht das Kapital über allen anderen Interessen? Im Interesse aller Bürger eines Landes, dürfen Sie sich selbst reformieren. Beginnen Sie die politisch konstruktive Diskussion mit entgegenstehenden Parteien. Bilden Sie runde Tische und hören Sie die Meinung ihres politischen Gegners. Und regieren Sie GEMEINSAM diktatorisch im „gemeinsamen Interesse“ aller Bürger. Bilden Sie eine gemeinsame Dimension in der Raumzeit und keine zwei sich raumgleich widersprüchlich unversöhnlich überlagernden Dimensionen.
In Gottes Namen! Amen
